Forschung

Städtebauliche Entwicklungsmaßnahmen mit Wohnungsbau

Wirkungsanalyse eines städtebaulichen Instruments an Beispielen aus den neuen Bundesländern

Das Instrumentarium der städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme (§§ 165-171 BauGB) geht über die Möglichkeiten aller anderen städtebaurechtlichen Instrumente hinaus. Das stellt besonders hohe Anforderungen an Vorbereitung und Durchführung. Die juristische Tragweite des Instrumentariums wurde vielfach untersucht. Welche Anforderungen stellen sich aber in der Praxis? Welche besonderen Fähigkeiten muss die Gemeinde nachweisen, um sowohl den gesetzgeberischen Vorgaben als auch den ehrgeizigen städtebaupolitischen Zielen Rechnung tragen zu können? Die vorliegende Untersuchung beruht auf einer breit angelegten empirischen Erhebung einerseits und der sorgfältigen Analyse des rechtlichen Instrumentariums andererseits. Die Untersuchung kommt - an Beispielen durchgeführter Maßnahmen in den neuen Bundesländern - zu einer Vielfalt für die Praxis hochinteressanter Ergebnisse und Empfehlungen für die Organisation und für das Management dieser komplexen städtebaulichen Aufgaben. Die auf einer wissenschaftliochen Untersuchung basierende Arbeit erschließt Neuland und enthält praktische Lösungsvorschläge für die Nutzung des Potentials der städtebaulichen Entwicklungsmaßnahmen. Allen mit Stadtentwicklungsaufgaben befassten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bei Kommunen, Entwicklungsträgern und in Planungsbüros wird dieser Band von erheblichem Nutzen sein.

Dissertation erschienen im Erich Schmidt Verlag, Berlin, 2004, 284 Seiten, ISBN 3 503 07805 3

Praxiskommentar zum BauGB
Mitwirkung an der Erstellung eines Praxiskommentars zum BauGB, hier zur praktischen Kommentierung des § 165 f. BauGB bzw. dem planungsrechtlichen Instrumentarium der städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme (gemeinsam mit RA Florian Rixner). Im Zuge der Mitwirkung am Prayiskommentar konnten die Forschungsergebnisse zur städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme vertieft und hinsichtlich ihrer praktischen Umsetzung konkretisiert werden. Der Praxiskommentar erscheint Juli 2010.

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